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Die ersten Schränke waren nicht mehr als große Kisten, die in den Kirchen zur Aufbewahrung
der kostbaren Priestergewänder und der heiligen Messegeräten dienten. Deshalb waren sie auch
vergitteret. Mit der deutlichen Verbesserung des ästhetischen Aspektes wurden Möbel auch
immer größere ökonomische und soziale Bedeutungen zugemessen. Kleiderschränke, übten sie
doch stets die gleiche Funktion aus, waren somit längst nicht gleich Kleiderschränke.
Adelige und reiche Geschäftsleute liessen sich ihre Möbel aus Nussbaum, Eiche oder aus anderen
dunklen Edelhölzern anfertigen. Einfache Leute konnten sich solche edlen Hartgehölze jedoch nicht
leisten und mussten mit dem hellen Holz von Fichte, Tanne und Kiefer Vorlieb nehmen.
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Deshalb werden heute noch Weichholzmöbel als Bauern- oder Landhausmöbel
bezeichnet. Manchmal wurden die hellen Weichholzmöbel dunkel
lasiert um die teuren Harthölzer nachzuahmen. Die Bezeichnung
"Weichholzmöbel" besagt keinesfalls, dass es sich
hier um eine minderwertige Möbelqualität handelt. Im Gegenteil,
die aus massivem Holz hergestellten Weichholzmöbel werden garantiert
einmal zu echten Antiquitäten, die Sie an Ihre Enkel vererben
können.
Wohnmöbel aus der guten alten Zeit erfreuen sich immer mehr Beliebtheit.
In einer Zeit der ewigen Hetze und unausweichlichem Alltagsstress
sind Antikmöbel und Antiquitäten genau das Richtige, um
Ihr Heim in ein Ruhe und Wohlbehagen ausstrahlendes Kleinod zu verwandeln.
Lesen Sie mehr über Biedermeier Möbel
Lesen Sie mehr über das restaurieren
von Möbeln
Lesen Sie mehr über Gartenmöbel
Antikmöbel sind nicht nur schön, sondern
auch äußerst funktionell und praktisch. Hier heben sich
speziell Biedermeiermöbel hervor. Diese Möbel unterliegen
keinem einheitlichen Stil, fallen aber stets durch ihre elegante
Schlichtheit auf. Biedermeiermöbel verkörpern bürgerliche
Gemütlichkeit und behagliche Wohnkultur. Typisch für diese
Möbel sind aufklappbare Tische, Etageren und Regale, sowie
andere praktische Kleinmöbel. Unter den verschiedenen Antikmöbel
sind Biedermeiermöbel bei Sammlern besonders beliebt. Sie strahlen
die gleiche zeitlose Schönheit aus wie Teakmöbel. Wegen
ihrer hohen Resistens haben sich Teakmöbel auch einen Namen
als edle Gartenmöbel geschaffen. Eine Zeitlang waren Teakmöbel
wegen den gewissenlosen Urwaldrodungen etwas in Verruf geraten.
Heute stammt Teakholz neben vielen anderen tropischen Hölzern
aus zertifizierten Plantagen. Ein noch recht neuer Möbeltrend
wird als Shabby chic bezeichnet. Hier werden alte Möbel nicht
aufwendig restauriert, sondern ihr besonderer Flair liegt gerade
in abgenutzten Oberflächen und vergilbten Bezugsstoffen. Shabby
chic sagt aus, dass etwas "schäbiges", wenn einmal
ins rechte Licht gerückt, durchaus "chic" sein kann.
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